Elektro, Wasserstoff & Co: Welcher Antrieb macht das Rennen?

Photo by Darren Halstead on Unsplash

Die Autoindustrie steht mitten in einer Zäsur, wie es sie bisher noch nie gab. Die fossilen Brennstoffe scheinen der Vergangenheit anzugehören und die Automobilindustrie richtet sich komplett neu aus. Alternative Antriebe sind heute so gefragt wie nie und so stehen Elektroautos und mit Wasserstoff betriebene Autos im Mittelpunkt dieser Trendwende.

Die Batterien der Elektroautos stellen aber ein großes Problem dar, denn sie sind extrem teuer herzustellen, sie benötigen seltene Rohstoffe, die unter fragwürdigen Bedingungen abgebaut werden und zudem stellt die Entsorgung alter Akkus ein riesiges Problem dar.

Dennoch versuchen viele Menschen in das Geschäft mit den alternativen Antrieben einzusteigen und sichern sich Aktien der Unternehmen, die Elektro- und Wasserstoffantriebe herstellen. Wer mit einer Aktie Wasserstoff oder aber Elektroantriebe abbilden möchte, um so am Trend teilzuhaben, der erfährt in diesem Artikel, wie sich dies am besten umsetzen lässt.

Das Rennen um den sauberen Antrieb

Saubere Antriebe für Autos sind derzeit sehr beliebt und viele Menschen möchten ihr Geld lieber in diese alternative und saubere Art der Mobilität stecken als in die klassischen Verbrenner-Motoren der Vergangenheit. Vor allem Wasserstoff als Antrieb begeistert die Menschen momentan und bringt sie zum Kauf der entsprechenden Aktien.

Denn fast alle Bereiche der Technik begeistern Anleger weltweit immer mehr und deswegen kann sich eine Investition hier durchaus lohnen. Aber auch die Elektroautos erfahren einen großen Hype, so ist zum Beispiel die Aktie des US-amerikanischen Autoherstellers Tesla extrem beliebt. Allerdings ist es kaum lohnenswert nur in eine Aktie zu investieren, denn bei einem plötzlichen Wertverlust kann das ganze angelegte Geld mit einem Schlag verschwinden.

Deshalb lohnt sich eine Investition in ETFs, die diese Art von Unternehmen abbilden. Durch ETFs können dabei die Risiken vermieden werden, die beim Kauf einer Aktie bestehen. Das Risiko wird auf mehrere Aktien und Wertpapiere verteilt und bei einem etwaigen Kursrutsch einer bestimmten Aktie, kann dieser von den anderen gut abgefangen werden.

In Wasserstoff investieren, aber wie?

Wasserstoff hat unter den sauberen und alternativen Energiequellen das beste Image und wird voraussichtlich über die nächsten Jahrzehnte der bestimmende Faktor in der Branche sein. Der große Vorteil an Wasserstoff, wobei es sich um ein Gas handelt, ist der, dass beim Verbrennen von Wasserstoff dieser in reines Wasser umgewandelt wird und somit keinerlei Schäden in der Umwelt anrichtet.

Dadurch hat der Wasserstoff als Antrieb ganz klar die Nase vorne und die anderen alternativen Energiequellen scheinen diese umweltfreundliche Möglichkeit des Antriebs nur schwer nachahmen können. Neben dem emissionsfreien Verbrauch des Wasserstoffes, kann dieser auch komplett aus den erneuerbaren Energien produziert werden, sodass keine Kohlekraftwerke, Atomkraftwerke oder Gaskraftwerke genutzt werden müssen, um den beliebten Wasserstoff zu produzieren. Damit ist eine emissionsfreie Produktionskette von Wasserstoff möglich und wenn die erneuerbaren Energien immer weiter ausgebaut werden, dann ist auch die Versorgung aller wasserstoffbetriebener Fortbewegungsmittel möglich.

Welche Unternehmen gibt es im Bereich Wasserstoff?

Bis zum jetzigen Zeitpunkt können die Investoren nur in sehr wenige komplett reine Wasserstoff-ETFs investieren, da es diese schlich noch nicht in ausreichender Zahl auf dem Markt gibt. Dies wird sich aber in der nahen Zukunft definitiv ändern, alleine, weil es immer mehr Unternehmen aus dieser Branche gibt.

Damit bleibt den Anlegern, die sich für den neuen und sauberen Energieträger interessieren nur die Möglichkeit Aktien der verschiedenen Unternehmen zu kaufen. Dass sich dieser Umstand bald ändern wird, liegt auch daran, dass die Unternehmen noch in den Kinderschuhen stecken und in Zukunft mit milliardenschweren Investitionen seitens des Staates nach vorne gebracht werden sollen.

Den Anlegern bleibt jedoch die Möglichkeit in eine Reihe von Unternehmen zu investieren, die alle mit dem Wasserstoff zu tun haben. Dies sind die Produzenten der Brennstoffzellen, die Produzenten der Motoren und alle anderen Zulieferer dieses Industriezweigs.

Der einzige ETF, der sich um Wasserstoff als Antrieb dreht, ist der sogenannte L&G Hydrogen Economy UCITS ETF. Dieser neue ETF ist erst seit diesem Jahr verfügbar und soll so gut wie möglich den Index des Solactive Hydrogen Economy abbilden. Beinhaltet sind darin vor allem die Unternehmen, die weltweit agieren und rund um den Industriezweig Wasserstoff aktiv sind.

Die Unternehmen, die dort integriert sind, sind vor allem darauf aus den Wasserstoff als Energiequelle für Mobilität weiterzuentwickeln. Außerdem handelt es sich bei diesen Unternehmen um viele verschiedene der gesamten Produktionskette eines Wasserstoffantriebs wie zum Beispiel Transport, Herstellung, Speicherung und Nutzung.

Des Weiteren beinhaltet dieser ETF nur Unternehmen, die mindestens 200 Millionen US-Dollar Marktkapitalisierung aufweisen können und keine fossilen Brennstoffe nutzen sowie weitere ethische Prinzipien beachten.

Da der momentane Branchenkrösus Japan ist, könnten sich Investitionen in ETFs lohnen, die japanische Unternehmen aus der Automobilindustrie abbilden. In Japan sind die Betriebe die Forschung und Entwicklung im Bereich der Brennstoffzellen und des Wasserstoffantriebs betrieben führend auf der ganzen Welt und sie beschäftigen sich schon seit vielen Jahren mit dieser neuen Technologie.

E-Autos als Antrieb der Zukunft – und auch als sinnvolles Investment?

Auf den Straßen befinden sich immer mehr Elektroautos und die Anmeldezahlen dieser Art der Autos steigt kontinuierlich ab. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend weiter verstärken wird und Unternehmen wie Tesla, das Elektroautos produziert immer mehr an Wert gewinnen werden.

In Deutschland ist dieser Trend noch nicht ganz so stark zu spüren, demnach sind die E-Autos bisher klar in der Unterzahl und ihr Anteil an allen in Deutschland zugelassenen Autos beträgt momentan noch weniger als 10 Prozent.

Dennoch haben Unternehmen wie Tesla bereits gezeigt, das sich E-Autos auch gut verkaufen lassen und sogar die Anleger davon noch profitieren können. Die Tesla-Aktie erfuhr in den letzten Jahren einen wahren Hype, demnach liegt der Gesamtwert von Tesla momentan bei circa 700 Milliarden Euro und ist damit eines der teuersten Automobilunternehmen der Welt.

Die Werte sind bei Tesla so enorm hoch, dass sie insgesamt höher sind als die aller großen deutschen Automobilhersteller zusammen. Dabei ist das Potenzial noch nicht einmal komplett ausgeschöpft und die Anleger können sich in Zukunft auf noch höhere Renditen freuen. Es lohnt sich jedoch kaum noch bei Tesla in Form von Aktien einzusteigen, weil diese schon jetzt so teuer sind, dass es fast unwirklich erscheint noch irgendwie Gewinne damit zu erzielen.

Dahingegen machen ETFs aus der Elektroautobranche durchaus Sinn als Investition. Der größte und bekannteste ETF dieser Kategorie ist der iShares Electric Vehicles and Driving Technology UCITS ETF. Dieser von iShares herausgegebene ETF deckt alle großen Unternehmen der E-Mobilitätsbranche mit ab und gilt daher als sehr sicher und zukunftsorientiert.

Der größte Anteil dieses ETF besteht außerdem aus den enorm beliebten Aktien von Tesla, was Kenner der Branche nicht überraschen dürfte aber auf der anderen Seite für eine große Diversifikation und eine gewisse Stabilität steht.

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